Beiträge von Edward J. Nately III

    Wenn zum Klonen immer eine SD/SSD aus dem Pi gezogen werden muss, ist das auch ziemlich aufwendig

    Mach ich aller zwei oder drei Monate, wenn die beste aller Ehefrauen beim Skatabend ist.

    und man hat nie ein aktuelles Image zum Restoren

    Ist für den Fall des absoluten Desasters, um das System überhaupt wieder ans Laufen zu bekommen. Ein tägliches HA-Backup läuft zusätzlich auf das Fritz-"NAS" und darf dann ggf. auch noch zurückgespielt werden. So aber kann selbst eine ahnungsfreie LAG nach dem Rezept "Taste drücken Platte raus, andere Platte rein, Taste drücken" unser Home sweet Home im schlimmsten Falle wiederbeleben - selbst wenn ihr Admin auf Dienstreise in Timbuktu weilt. Auf der SSD befinden sich unter Proxmox ja noch andere Helfer, wie zum Bleispiel der PiHole. All das wird zu relativ wenig Aufwand mitgesichert und harret am Tage des jüngsten Super-GAUs der minutenschnellen Auferstehung. Denn also sprach das Superweib: Du kannst basteln, was Du willst - es muss nur immer funktionieren.

    Und in der Zeit, wo ich Klone, ist das System nicht verfügbar.


    Siehe: Skatabend 🤓

    Für das Sichern von SD-Karten weiß ich nichts, aber zum Beschreiben, gleich mit den richtigen Images zum Herunterladen, nutze ich seit Jahren auf dem Mac/PC nur noch den Raspberry Pi Imager von Raspberry direkt.


    Danke für den Tip, probier ich aus.

    ...

    Update: damit lassen sich nur Images schreiben und nicht auslesen. Ich erinnere mich jetzt, dass das ein KO-Kriterium war, als ich noch nen Pi mit Homebridge hatte. Ohne Backup-SD-Karte als Reserve wollte ich nicht zu Bett gehen. Hat mir auch mal das "Home" gerettet, als eine Karte den Dienst quittierte. Ohne Hochverfügbarkeit kein WAF. Im Notfall: ausschalten, Datenträger wechseln und wieder hochfahren. Mach ich jetzt mit dem Proxmox-Server genauso. Es liegt immer eine zweite SSD im Tresor. Wechsel geht ohne Schrauberei in Sekundenschnelle.

    Warum? Intel Programme laufen erst mit macOS 28 nicht mehr.


    Ich bekomme hier beim Aufruf von allerlei betagten Programmen Warnmeldungen bzgl. baldiger Intel-Inkompatibilität und nahm daher an, mit 27 sei Rosetta Geschichte. Wenn nicht, hab ich ja noch Luft.

    Moin,

    da es den PiBaker nur für Intel-Systeme gibt, sind seine Tage leider gezählt. Ich nutze das Tool nicht nur, um Images auf SD-Karten zu flashen. Mittlerweile hat sich der PiBaker hier auch zum Sichern ganzer SSDs etabliert. Daher verzichte ich ungern auf den ebenso treuen, wie auch kostenlosen Helfer, werde aber nach Ablauf der Schonfrist auf MacOS 27 aktualisieren. Spätestens dann muss ne Alternative her. Für ein gut funktionierendes Tool würde ich auch ein paar Oirohs im App Store ausgeben.

    tia/nately

    Mein Bettaktor liefert keine Ist-Position.

    Ist bei meinem auch so. Liefert er nicht einmal über die Endschalter. Daher: platform: time_based. Das ist nicht 100%ig genau, reicht mit ungefähren Werten für open_duration und close_duration für den Zweck aber aus.

    Daher gibt es in Verbindung mit meinem Bettantrieb nur die drei Stellungen rauf, runter und Stopp in der Integration.

    Dann hat man sich aber softwareseitig nicht viel Mühe gegeben, oder?

    Wenn denn wenigstens die Prozente in meinem Fall was brächten. Tun sie aber nicht. 100 % heißt hochfahren, 0 % heißt herunterfahren und 50 % heißt Stopp.

    Bei den üblichen Rollos sind Zwischenwerte doch kein Problem. Geht das bei Dir nicht?

    Ich hätte da lieber entsprechende Schalter.

    Für mich besteht der Mehrwert einer Hausautomation ja gerade darin, dass ich nicht mehr schalten muß.

    Die Antriebe meines Lattenrosts hatte ich unter Apple Home mittels HAA bereits integriert. Da es damals noch keine vernetzbaren Geräte gab, hab ich eine normale Motoreinheit genommen, die originale Funksteuerung entfernt und einen D1mini reingesetzt, der vier Relais (je zwei für Kopf und Fussteil) ansteuert. Als accessory type bot sich das Rollo förmlich an, da ich so per Sprachbefehl die Höhe anweisen konnte: "Hey Siri, stelle Kopfkissen auf 20%".

    Gerade vor einer Woche hatte ich erste Versuche mit ESPhome unternommen und die Bettsteuerung auf dieses System umgestellt. Aber auch in Home Assistant fand ich nichts besseres, als den Gerätetyp "Cover", um mittels Slider oder Sprache komfortabel bedienen zu können. Der einzige Nachteil ist, dass sich mit dem Befehl "Hey Siri, schließe alle Rollos" das Bett auch angesprochen fühlt. Zur Zeit nutze ich noch Apple Home für Automatisierungen, Sprachbedienung und Kameraüberwachung.

    Hier mein erster Gehversuch in ESPhome:


    Mit Fragen nach Streams oder Codecs habe ich mich bislang noch nie beschäftigt. Hier werkeln 4 Kameras noch unter Homekit, davon 3 in HKSV, die Nummer 4 ist eine Netatmo Doorbell für die das versprochene Secure Video nie nachgeliefert wurde. Zwar ließen sich die für Apple-Home zertifizierten Geräte schnell einrichten, so daß mir administrative Verrenkungen erspart geblieben sind - zufrieden bin ich mit dem Setup aber nicht. Zu häufig verweigern meine Eufys die Aufzeichnung, zu wenig zeitgemäß erweist sich HKSV in Bezug auf heutige Ansprüche (Auflösung, Zoom, Tilt, Modellvielfalt). Bei Smartapfel war von Scryptet bereits die Rede, erschien mir aber zu kompliziert, die bestehende Technik funktionierte ja so einigermaßen mit Note 3.

    Jetzt laufen hier Home Assistant und Homekit parallel und immer mehr Funktionen wandern von Apple zu HA. Bei den Kameras hab ich allerdings noch gar keinen Plan, was im neuen System möglich ist und wie es implementiert werden kann. Soll man umsteigen oder lässt man die Geräte doch besser, in HKSV? Etwas mehr Flexibilität würde ich mir schon wünschen, um irgendwann mal alte iPhones oder Raspi-Cams einbinden zu können. So werde ich mich wohl oder übel mit Streams und Codecs auseinandersetzen müssen, nur stellt sich die Frage nach der grundsätzlichen Vorgehensweise.

    Daher wüßte ich gern: Wie machen das die anderen?

    tia/nately

    Probier doch einfach mal mit einer Entität oder einer Domain aus.

    Es hat funktioniert! Danke für die Tips. Hab erst mal nur 4 Entitäten eingetragen und alle erscheinen nun in Apple Home. Super! Unter Mitteilungen erschien ein Code, um die Gerätschaft in Homekit einbinden zu können. Beim ersten Versuch wollte das nicht klappen. Hab dann HA noch einmal neu gestartet, woraufhin ein anderer Code erschien. Mit dem ließen sich die Bridge und alle vier Lampen problemlos hinzufügen. Wenn ich jetzt Entitäten per YAML hinzufüge, erscheinen die sofort in Homekit oder muss dann ein neuer Code eingespielt werden? Und noch ne letzte Frage: Kann man Szenen von HA auch an Homekit durchreichen, so daß sie per Sprachbefehl über Siri ausgelöst werden oder bleiben die besser in Apple Home?

    Zumindest meine Strategie ist aus HA nur das in Apple Home bereitzustellen, was per Siri genutzt werden soll

    Das war auch mein Gedanke. Sprachsteuerung ist für mich unverzichtbar. Siri funktioniert leidlich - solange sie nicht ihre Tage hat. Dann muss man nachsichtig sein, mit ihr.

    Von Automationen in Home habe ich mich längst verabschiedet. Die finden alle in HA statt.

    Ich will langsam, Schritt für Schritt umsteigen. Zuerst wird HA die Homebridge ersetzen, dann sollen meine HAA-Basteleien von ESPhome abgelöst werden. Zigbee via Deconz fliegt raus und wird durch Thread ersetzt. Wenn die Hardware irgendwann mal vollständig umgestellt ist, kommt der komplizierte Teil mit den Automationen dran.

    Wenn Du Dich da ranwagen willst, ist /homeassistant/configuration.yaml die richtige Stelle

    Also doch! Ich war der irrigen Annahme, daß dort massig Zeug drinstehen müsste, da hier schon etliche Geräte integriert sind. Schreibt (bzw. kopiert) man einfach ab Zeile 11 rein? Reihenfolge der Einträge ist egal?

    Was fehlt Dir denn in der "out-of-the-box" HomeKit-Integration, was Du nicht durchreichen kannst?

    Mir wurde in einem andern Thread empfohlen, die einzelnen Entitäten handverlesen durchzureichen.

    Wenn Du Dich da ranwagen willst

    Ich zögere noch, hab Muffensausen, da was kaputt zu machen. Andererseits verfüge ich jetzt über Backups und die Syntax von json unter Hombridge war deutlich unübersichtlicher. Aus dem, was unsereiner hier mitliest entnehme ich, daß man an yaml früher oder später eh nicht vorbeikommt.

    Hallo,

    bin jetzt an dem Punkt, wo es ohne yaml nicht weitergeht, jedoch fehlen mir die notwendigen Grundlagen. In den Anfänger-Threads im Netz finden sich viele Hinweise zur Syntax und reichlich Beispiele für allerlei Integrationen. Was mir aber noch nicht klar ist: Welche YAML-Dateien gibt es und wo findet man sie?

    Den File-Editor habe ich installiert, sehe im Verzeichnis homeassistant/ auch die vielbesungene configuration.yaml, von der ich erwartet hätte, daß sie mit allerlei konfiguralem Code gefüllt ist, den ich nicht verstehe. Statt dessen finde ich sie fast leer vor:

    Code
    # Loads default set of integrations. Do not remove.
    default_config:
    
    # Load frontend themes from the themes folder
    frontend:
      themes: !include_dir_merge_named themes
    
    automation: !include automations.yaml
    script: !include scripts.yaml
    scene: !include scenes.yaml


    In der automations.yaml ist hingegen ordentlich was los und offensichtlich gibt es noch hunderte andere yaml-Dateien. Wo genau befindet sich nun jene Datei in die man all die hilfreichen Code-Schnipsel eintragen kann und was gilt es dabei zu beachten? Zunächst möchte ich gern HA-Entitäten nach Homekit durchreichen.

    tnx/nately

    Du hast ja bei Motionblinds die Wahl zwischen Antrieben mit BT, WLAN-Bridge und Matter/Thread.

    Der Markt ist zum Glück nicht mehr auf die teuren Motionblinds beschränkt. Wie beschrieben, gibt es inzwischen Matter/Thread-Antriebe auch von anderen Mitspielern. Das soll - da hast Du vollkommen recht - jeder für sich selbst entscheiden.

    Das genau wäre bei mir suboptimal, da ich die Rollos dann nicht bei gekippten Fenstern herunterfahren könnte.

    Da die Laibungen hier sehr tief sind und ich die Rollos mit ausreichendem Abstand vor den Fenstern angebracht habe, würde das bei mir sogar gehen. Allerdings läuft hier ne Automation, welche die Rollos bei geöffnetem Fenster nicht herunterfahren lässt. Leider unterscheiden meine Sensoren nicht zwischen gekippten und geschwenkten Flügeln.

    cu/nately

    Leider ist die Ausfahrlänge der Rollos auf 195 cm beschränkt. Ich hätte mir hier 230 cm gewünscht.

    Vor allem die festgelegten Breiten waren für mich das KO-Kriterium. Meine Rollos sind die Fensterlaibung eingepasst. Mit Standardmaßen komme ich nicht klar, nehme daher lieber ein genau bemessenes Rollo und setze den Motor meiner Wahl ein. Wer Geld ausgeben will, kann sich mittlerweile auch im Fachhandel kompatibel bedienen lassen. Beispielsweise verbaut JalouCity jetzt Eve Motionblinds.

    cu/nately