Beiträge von Dan

    Mit Build 43 bekommt My Media Tools eine Funktion, die ich unbedingt noch in der App haben wollte.

    Super Resolution.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.

    Links das Original, rechts das Super Resolution Bild.

    Damit lassen sich Bilder nicht einfach nur größer rechnen. My Media Tools verarbeitet das Bild über eine eigene lokale Image Pipeline. Dabei werden mehrere Verarbeitungsschritte miteinander kombiniert. Hochwertiges Resampling vergrößert zunächst die Bildinformationen. Anschließend werden Rauschen und typische Skalierungsartefakte reduziert. Eine adaptive Detailrekonstruktion analysiert Kanten und feine Strukturen und arbeitet gezielt Details heraus, ohne einfach das gesamte Bild künstlich zu überschärfen.

    Das Bild kann wahlweise auf die doppelte oder vierfache Auflösung hochgerechnet werden. Besonders bei älteren, kleineren oder bereits komprimierten Bildern kann das einen erstaunlichen Unterschied machen.

    Und natürlich wollte ich das Ergebnis auch vernünftig beurteilen können. Deshalb gibt es einen interaktiven Vorher Nachher Vergleich. Ein verschiebbarer Teiler liegt direkt über dem Bild. Links sieht man das Original, rechts das mit Super Resolution verarbeitete Ergebnis. So kann man selbst bei starker Vergrößerung unmittelbar vergleichen, was die Image Pipeline tatsächlich aus dem Ausgangsmaterial herausholt.

    Die komplette Verarbeitung findet lokal auf dem Gerät statt. Das Bild muss für Super Resolution nicht auf irgendeinen Server hochgeladen werden.

    Das Ergebnis wird anschließend als neue Datei gespeichert. Das Original bleibt selbstverständlich unangetastet.

    Super Resolution ist damit ein weiteres Werkzeug in My Media Tools, das aus einer ursprünglich recht kleinen Idee inzwischen eine ziemlich umfangreiche Werkzeugkiste für Bilder und Videos macht.

    […] Da möchte ich schon gefragt werden, vor allem wenn ich nicht Siri sage, die Uhr vibriert und mir den Tierarzt vorschlägt, über den ich mit meiner Familie spreche. Das ist frech.

    Ich finde das nicht frech, denn du hast dafür nicht unbedingt irgendwann einen separaten Dialog mit genau dieser Beschreibung bestätigt. Siri Vorschläge sind aber Bestandteil von Siri und Apple beschreibt in den Datenschutzinformationen ausdrücklich, dass dafür Informationen auf dem Gerät wie Nachrichten, Mitteilungen, Kontakte und App Nutzung verarbeitet werden können. Durch die Nutzung von Siri beziehungsweise Siri Vorschlägen stimmt man dieser beschriebenen Verarbeitung zu. Das bedeutet allerdings nicht, dass Apple permanent Gespräche mithört oder an Apple überträgt. Gerade die Vorschlagsfunktionen werden laut Apple lokal auf dem Gerät verarbeitet.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.

    Und noch mal eine neue App: My E-Mail Archiver

    Die Idee dahinter ist simpel: Ich möchte meine E-Mails dauerhaft, vollständig und unabhängig vom jeweiligen Mailanbieter archivieren. Nicht in irgendeiner proprietären Datenbank, sondern als ganz normale Dateien an einem selbst gewählten Speicherort.

    My E-Mail Archiver soll sich direkt mit dem Mailkonto verbinden und die vorhandene Ordnerstruktur übernehmen. Jede archivierte E-Mail wird dabei als lesbares PDF und zusätzlich als Original-EML gesichert. Anhänge werden separat mit ihrem ursprünglichen Dateinamen abgelegt. Das gesamte Archiv bleibt damit beispielsweise auch auf dem Mac ganz normal über den Finder zugänglich. Die App selbst wird zum komfortablen Werkzeug für Archivierung, Suche und Verwaltung, aber nicht zur Voraussetzung, um später noch an die eigenen Daten zu kommen.

    Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der inkrementellen Archivierung. Nach der ersten Sicherung sollen bei weiteren Durchläufen nur noch neue E-Mails ergänzt werden. Gelöschte Nachrichten auf dem Mailserver bleiben im bereits angelegten Archiv erhalten. Zusätzlich lässt sich festlegen, welche Mailordner überhaupt gesichert werden sollen.

    Auch das Thema „Müll im Archiv“ möchte ich angehen. My E-Mail Archiver soll beispielsweise Newsletter, wiederkehrende Anhänge, kleine eingebettete Grafiken und andere überflüssige Dateien erkennen und zur Bereinigung anbieten. Wichtig dabei: Es wird nicht einfach automatisch gelöscht. Der Benutzer behält die Kontrolle.

    Ein Archiv kann später außerdem abgeschlossen werden. Damit lässt sich beispielsweise ein vollständiges Jahresarchiv erstellen und anschließend mit einem neuen Archiv weiterarbeiten.

    Datenschutz ist dabei ein zentraler Bestandteil des Konzepts: keine Entwickler-Server, kein Tracking und keine Analyse der persönlichen E-Mails durch mich. Die Verarbeitung soll direkt auf dem Gerät stattfinden und die Archivdaten landen an dem Speicherort, den der Benutzer selbst auswählt.

    Zum Start konzentriere ich mich auf iCloud Mail. Die Architektur ist aber bereits so angelegt, dass später weitere Accounts und Anbieter wie Gmail und Outlook hinzukommen können.

    Version 1.0, Build 1 ist bald über TestFlight verfügbar. Dieser erste Build bildet zunächst das komplette Grundgerüst und die Benutzeroberfläche ab. Die eigentliche Mail-Engine und damit die vollständige Archivierung werden nun Schritt für Schritt implementiert. Sobald sie freigeschaltet und geprüft wurde, kann ich gerne auch hier Einladungen zu TestFlight anbieten und würde mich freuen, wenn fleißig getestet wird.

    My E-Mail Archiver
    Sichern. Finden. Behalten.

    Die eigenen E-Mails. Das eigene Archiv. Und vor allem: die eigenen Daten.

    Die App basiert auf meinem selbst entwickelten App-Template, das ich inzwischen als eine Art eigenes SDK bzw. Grundgerüst aufgebaut habe. Darin stecken bereits die grundlegende App-Struktur, Navigation, verschiedene Designs, Einstellungen, Splashscreen, Handbuch, FAQ, Changelog und weitere wiederkehrende Komponenten. Dadurch muss ich bei einer neuen App nicht jedes Mal bei null anfangen, sondern kann mich relativ schnell auf die eigentliche Funktion konzentrieren.

    Das finde ich sehr spannend. Bei meinen Apps achte ich penibel darauf, oder nutze es auch als quasi Verkaufsargument, dass alles lokal stattfindet.

    Das ist mir zum Beispiel sehr wichtig, auch bei meiner Reality TV App. Dort habe ich stundenlang eine Methode entwickelt, wie die App bei einem Datenbank update, sich die Daten selber von offiziellen Seiten zieht. Ich könnte es auch einfach, gepaart mit Nutzerdaten, über meine Synology zu Hause laufen lassen, das einfach in gewissen Abständen eine JSON Datei aktualisiert wird.

    Aber eben das sind meine komplexen, aber auch lokalen Dinge, die ich in meiner Apps hier eingebaut habe.

    Was wäre denn wünschenswert, dass alle die gleiche Meinung haben und sich gegenseitig den Bauch pinseln?

    So ist das nun einmal in einer Gesellschaft. Unterschiedliche Meinungen werden kontrovers diskutiert, und das finde ich auch völlig richtig so. Der entscheidende Unterschied ist für mich, ob man andere Meinungen trotzdem akzeptieren kann, ohne sie ständig persönlich abzuwerten oder deren Vertreter ins Lächerliche zu ziehen.

    Kontroverse Diskussionen machen ein Forum nicht zum Kinderspielplatz. Die Art, wie man miteinander diskutiert, kann das allerdings sehr wohl.

    Mit Build 42 bekommt My Media Tools ein ziemlich außergewöhnliches neues Werkzeug. Bilder vergleichen.

    Dabei werden nicht einfach Dateiname, Dateigröße oder EXIF Daten verglichen. Die App analysiert den tatsächlichen Bildinhalt bis auf Pixelebene. Unterschiedliche Auflösungen, Dateiformate oder Metadaten spielen dabei keine Rolle. Die Bilder werden für die Analyse normalisiert und anschließend miteinander verglichen.

    So erkennt My Media Tools beispielsweise, wenn ein Foto mit 4032 × 3024 Pixeln und ein kleineres oder anders gespeichertes Bild tatsächlich vom selben Original stammen. Die App bewertet dabei Bildübereinstimmung, Auflösung, Detailschärfe, Dateigröße und vorhandene Metadaten und ermittelt daraus die technisch beste Version.

    Besonders interessant wird es, wenn die beste Bilddatei nicht gleichzeitig die besten Metadaten besitzt. Dann kann My Media Tools die qualitativ bessere Bildquelle mit den vollständigeren Metadaten eines Duplikats kombinieren und daraus eine neue Datei erstellen. Die Originale bleiben unangetastet.

    Es können bis zu 30 Bilder gleichzeitig geladen werden. Dadurch lassen sich auch größere Gruppen von Duplikaten und unterschiedlichen Versionen desselben Fotos untersuchen.

    Technisch ist das deutlich komplexer als ein klassischer Duplikatfinder. Es geht nicht darum, ob zwei Dateien identisch sind, sondern darum, ob ihr tatsächlicher visueller Inhalt übereinstimmt und welche der vorhandenen Versionen die beste Ausgangsdatei ist.

    Cool! Danke! Ich bin gespannt!

    Das ist ausdrücklich noch "in der Alpha" der Beta 😂 Für die Option brauche ich nämliche viele verschiedene Test. ich habe auch eingebaut, dass es priorisierte Erinnerungen gibt. Denn Apple Core Location erlaubt maximal 20 Erinnerungen. Deswegen musste ich eine Logik einbauen, nach der die behandelt werden. Ich habe das so eingebaut, dass man mehr anlegen kann, aber nur die 20 geografisch nächsten werden aktiv in Apples Core Location registriert und die überwachte Region wird dynamisch angepasst.

    Das was ziemlich komplex, und es ist nicht ganz sicher, ob ich so die max. 20 umgehen kann.