Bei mir sind es 70km Arbeitsweg am Tag - meine Frau so 15km. Da bin ich dann bei den <100km / Tag. Und ich meine, dass die meisten Leute mit 35km / Tag zur Arbeit kommen und zurück. Irgendwo hatte ich da mal eine Statistik gelesen.
Ja, es gibt die Vertreter, die mal 500km und mehr / Tag fahren müssen. Aber auch die könnten den Arbeitsablauf optimieren und mal schnell die E-Mails während des Ladens schreiben - besser als abends dann im Büro oder zuhause.
Ich sag immer: Reichweite von mir nach München und zurück wäre ideal. Mein "kleiner" Enyaq (58kWh-Batterie) kommt nach München - aber nicht mehr ganz zurück und ich stoppe schnell bei McDonald´s. Aber es gibt sie schon, die Autos mit der Reichweite und die sind auch nicht viel teurer als mein Enyaq von vor zwei Jahren.
Und in zwei Jahren habe ich die Reichweite ziemlich sicher - auch wenn ich sie nicht oft benötige.
Die Herstellung der Batterien ist auch nicht unbedingt das beste und hat Nachteile. Nur sind die Batterien noch immer kein Sondermüll, wenn sie für das Auto selbst unzureichenden SoH haben. Da wird es sicherlich bald mehr Firmen geben, die denen ein zweites Leben als z.B. Heimspeicher ermöglichen.
Es gibt schon viele LKWs, die elektrisch unterwegs sind und die Ladezeiten mit den Fahrzeiten zusammen passen - obwohl hier so viele von Wasserstoff etc. als DIE Lösung gesprochen haben. Hier um die Ecke gibt es ja auch schon einen Megawatt-Ladepark (wenn auch in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule gebaut), den muss ich mir mal ansehen.
Wir stehen noch immer ziemlich am Anfang, was eMobilität betrifft. Vor allem Batterietechnik. Elektrische Motore sind ja doch schon ein paar Jahre auf dem Markt.
Beim Stromer musste in die Werkstatt für jeden Mist und da biste weit drüber.
Ich hatte gerade Kundendienst im Juni. 290€ - und da hätte ich den Pollen-/Innenraumfilter auch noch selbst tauschen können vorher... Ansonsten: Klima- und Bremsflüssigkeit aufgefüllt. Bremsen usw., die ich sonst bei allen Autos teuer bezahlen musste - kein Thema.