Während sich der Großteil der Messaging-Welt um Lesebestätigungen, Sprachnachrichten und algorithmisch sortierte Feeds dreht, geht die App Roost Social bewusst in die entgegengesetzte Richtung: Statt Nachrichten in Millisekunden zuzustellen, schickt man sie per virtueller Brieftaube auf die Reise – und muss warten, bis der Vogel am Ziel gelandet ist.
Seit dem 5. Juli 2026 taucht bei vielen FRITZ!Box-Nutzern nach dem Update auf FRITZ!OS 8.25 ein neuer Dialog auf: eine Nutzungsvereinbarung zur Verwendung von Gerätedaten.
Wer sie zum ersten Mal liest, stutzt schnell – ist das jetzt eine neue Datensammel-Offensive des Berliner Router-Herstellers, der sich vor knapp einem Jahr von AVM in FRITZ! GmbH umbenannt hat? Ein Blick in die Details zeigt ein differenzierteres Bild.
Hast du dich heute Morgen im Spiegel betrachtet und gedacht: „Mensch, mein Gesicht auf einem digital generierten, leicht deformierten Einhorn im Weltall – das wär’s doch!“? Nein? Keine Sorge, Mark Zuckerberg hat diesen tiefen, unerfüllten Wunsch deiner Seele ohnehin längst für dich ergründet.
Mit dem jüngsten Rollout des neuen KI-Bildgenerators „Muse Image“ (und dem bald folgenden „Muse Video“) zeigt Meta wieder einmal, was echte, ungefragte Tech-Nächstenliebe bedeutet. Wenn du ein öffentliches Instagram-Konto besitzt, stellst du dein Antlitz ab sofort ganz automatisch als digitale Knetmasse für die gesamte Menschheit zur Verfügung. Du hast richtig gehört: Wildfremde Menschen können nun über die Meta AI-Web-App dein Gesicht in ihre eigenen bizarren Kreationen, Reels, Sticker oder Stories einbauen. Und das Beste daran? Du musstest dafür nicht einmal dein Einverständnis geben – Meta war so frei, das „Opt-In“ direkt als Werkseinstellung für dich zu übernehmen. Ein rasanter Fortschritt für die Privatsphäre.
Home Assistant hat mit Version 2026.7 ein Update veröffentlicht, das nach Einschätzung der Entwickler zu den bedeutendsten Änderungen am Automatisierungs-Editor der letzten Jahre zählt. Im Mittelpunkt steht ein neues Konzept für Trigger und Bedingungen, das seit rund acht Monaten in den Labs getestet wurde und nun für alle Nutzer zum Standard wird.
Daneben bringt das Release ein komplett überarbeitetes Aktivitäts-Logbuch, eine „Alle aktualisieren”-Funktion für Updates sowie zehn neue Integrationen.
Anthropics leistungsstärkstes öffentliches KI-Modell ist nach einem beispiellosen Eingriff der US-Regierung wieder für alle Nutzer weltweit verfügbar.
Gut drei Wochen nach seiner erzwungenen Abschaltung steht Claude Fable 5 seit dem 1. Juli 2026 wieder global zur Verfügung. Das US-Handelsministerium hat die Exportkontrolle aufgehoben, die Anthropic Mitte Juni gezwungen hatte, sein fortschrittlichstes öffentliches Modell für sämtliche Nutzer zu sperren – und das nur wenige Tage nach dem ursprünglichen Launch.
Apples Datenschutzfunktion "Hide My Email" soll eigentlich verhindern, dass Nutzer ihre echte E-Mail-Adresse preisgeben müssen, wenn sie sich irgendwo registrieren oder Formulare ausfüllen. Genau das steht nun infrage: Laut einem aktuellen Bericht lässt sich die dahinterliegende echte Adresse in praktisch allen getesteten Fällen ermitteln – obwohl das Feature genau davor schützen soll.
Ein Kabel für alles. Klingt selbstverständlich, oder? War es lange nicht. Wer sich noch an die Rückseite eines Computers aus den frühen Neunzigern erinnert, der weiß: Das war kein Anschlussfeld, das war ein Endzeitszenario. Parallele Ports, serielle Ports, PS/2-Buchsen für Maus und Tastatur (natürlich streng farbcodiert, Gott bewahre, man vertauscht sie), ein proprietärer Druckeranschluss massiver als ein Ziegelstein und irgendwo dazwischen eine Handvoll Kabel, von denen niemand mehr wusste, wozu sie gehörten.
USB hat dieses Chaos nicht einfach reduziert — es hat es ausgelöscht. In drei Jahrzehnten wurde aus einem bescheidenen Anschluss mit lachhaften 12 Mbit/s eine Technologie, die heute 80 Gigabit pro Sekunde überträgt, 240 Watt Ladepower liefert und nebenbei 8K-Video durch ein Kabel drückt, das nicht dicker ist als ein Bleistift. Zumindest in der Theorie. In der Praxis kaufst du trotzdem das falsche Kabel.
Das Vorzeige-Startup der KI-Branche, OpenAI, steht offenbar vor weitaus größeren finanziellen Herausforderungen, als die oberflächlichen Umsatzsprünge vermuten lassen.
Laut den vom Analysten Ed Zitron untersuchten Finanzdaten verzeichnet das Unternehmen massive Verluste, die tiefgreifende Fragen über die langfristige Zukunftsfähigkeit seines Geschäftsmodells aufwerfen. Obwohl die Umsätze rasant steigen, wachsen die Kosten für Infrastruktur und Modelltraining mindestens im gleichen Tempo, was den Traum von baldiger Profitabilität in weite Ferne rückt.
Apple gilt seit Jahren als Vorreiter beim Thema Datenschutz. Slogans wie „Privacy. That’s iPhone.“ prägen das Markenimage. Doch eine neue Funktion im App Store sorgt nun für heftigen Gegenwind: Die Sicherheitsforscher von Mysk erheben schwere Vorwürfe gegen den Tech-Giganten. Für die neuen personalisierten App-Empfehlungen soll Apple das Nutzerverhalten extrem detailliert protokollieren – ohne, dass Anwender eine Möglichkeit zum Opt-out haben.
Apple hat ein neues Firmware-Update für einen Teil seines aktuellen AirPods-Lineups bereitgestellt.
Nachdem in der vergangenen Woche bereits eine Beta-Firmware im Rahmen der iOS 27-Vorschau für Entwickler verteilt wurde, steht die Aktualisierung ab sofort für alle Nutzer zur Verfügung.
Kennst du das? Du tippst ein „g” in die Adressleiste, und noch bevor du den Gedanken zu Ende gedacht hast, steht da schon „oogle.com” (oder eneration-i.de) . Mit Maps navigierst du zum Supermarkt, abends läuft YouTube auf dem Apple TV, und nebenbei checkst du dein Gmail-Postfach, während Apple Mail brav daneben wartet. Google ist im Apple-Kosmos so selbstverständlich geworden, dass man fast vergisst, wie sehr das eigentlich der Gegenentwurf zu allem ist, wofür Cupertino steht. Und 2026 wird die Sache noch kurioser: Ausgerechnet Googles KI-Modelle sollen jetzt das Hirn der neuen Siri werden. Höchste Zeit, sich anzuschauen, wie wir hier eigentlich gelandet sind.
Während die Apple-Welt nach der vergangenen WWDC-Keynote gespannt auf die kommenden Major-Updates wie iOS 27 und macOS 27 „Golden Gate“ blickt, verliert Cupertino die aktuellen Betriebssysteme nicht aus den Augen. Apple hat am heutigen Montag die jeweils zweiten Developer Betas für seine aktuelle Software-Generation veröffentlicht.
Die neuen Testversionen folgen rund drei Wochen auf den Start der ersten Beta-Phase Ende Mai und stehen ab sofort für registrierte Entwickler zum Download bereit. Public-Beta-Tester dürften wie gewohnt in den kommenden Tagen bedient werden.
In einem beispiellosen regulatorischen Eingriff hat das US-Handelsministerium eine strikte Exportkontrollanordnung gegen den KI-Entwickler Anthropic erlassen.
Die erst vor wenigen Tagen veröffentlichten Spitzenmodelle Claude Fable 5 und Claude Mythos 5 mussten daraufhin weltweit für alle Nutzer deaktiviert werden. Hintergrund ist die Sorge vor gravierenden Sicherheitsrisiken durch angebliche „Jailbreaks“.
Der erste Frust über SiriAI verschwindet langsam und deshalb hier einmal eine Übersicht über möglichst alle neuen Funktionen, die wir in den OS 27-Versionen erwarten können. Es sind für alle Geräte, die die neuen Betriebssystemversion unterstützen werden, wieder einige interessante neue Sachen dabei - andere werden sinnvoll überarbeitet und verbessert.
Egal ob winzige Systemoptimierung, neue Safari-Performance oder versteckte CarPlay-Features – hier ist die wohl ultimative, weitestgehend lückenlose Übersicht aller angekündigten Neuerungen für iOS 27, macOS Golden Gate und Co. Hoffe ich zumindest...
Die Nachricht schien wie gemacht für ein politisches Statement: Ein eigenes Smartphone, das die Unabhängigkeit der USA von asiatischen Technologieketten demonstrieren sollte. Unter dem Label Trump Mobile T1 wurde ein Gerät angekündigt, das den Geist des amerikanischen Industrialismus neu beleben sollte.
Die technische Realität, die Experten und Plattformen wie iFixit nun offengelegt haben, zeigt jedoch ein ganz anderes Bild. Das T1 ist hardwareseitig eigentlich baugleich mit dem HTC U24 Pro – einem soliden Mittelklasse-Gerät, das regulär in China gefertigt wird. Mainboard, Display und Gehäusekomponenten sind identisch. Das zeigt: Der Versuch, digitale Souveränität als reines Marketing-Label zu nutzen, scheitert rasch an den harten Fakten der globalen Hardware-Produktion.
Stell dir vor: Der Kollege schickt eine Excel-Datei mit Makros, die nur unter Windows laufen. Die neue Buchhaltungssoftware der Firma? Windows-only. Das Lieblingsspiel aus der Jugend, das man eigentlich nur kurz ausprobieren wollte – läuft nicht auf macOS. Der Mac ist wunderbar, keine Frage. Aber die Welt da draußen hat sich noch nicht vollständig auf ihn eingestellt. Wahrscheinlich wird sie das auch nie ganz.
Virtualisierung ist die pragmatische Antwort darauf. Und drei Tools beherrschen das Feld: VMware Fusion, UTM und Parallels Desktop.
Was hinter jedem steckt, wie sie sich im Alltag wirklich unterscheiden – und warum die Wahl zwischen ihnen am Ende weniger eine technische Entscheidung ist als eine über die eigene Arbeitsweise. Dazu: ein paar ehrliche Worte darüber, was Apple Silicon für die Virtualisierungswelt bedeutet hat. Und was davon noch gilt.
Auf der diesjährigen Entwicklerkonferenz WWDC 2026 hat Apple eine strategische Kehrtwende in der Präsentation seiner Software vollzogen. Statt der üblichen, strikten Trennung nach Betriebssystemen wie iOS, iPadOS und macOS rückte das Unternehmen systemübergreifende Funktionen und die tiefe Integration künstlicher Intelligenz in den Mittelpunkt der Keynote. Die zentralen Säulen der Vorstellung waren die Weiterentwicklung der Designsprache „Liquid Glass“, signifikante Performance-Optimierungen und die Vorstellung von Siri AI.
Für europäische Kunden brachte das Event jedoch auch logistische Dämpfer.
Da ist sie wieder, die alte Leier aus Cupertino. Apple stellt auf der WWDC die glorreiche neue „Siri AI“ vor, strahlt im gewohnten Keynote-Glanz – und zeigt Europa gleichzeitig den ausgestreckten Mittelfinger. Die Botschaft: Ihr in der EU kriegt das neue Spielzeug erst mal nicht. Warum? Weil der böse Digital Markets Act (DMA) der EU angeblich die „Privatsphäre und Datensicherheit“ bedroht.
Das ist kein regulatorischer Konflikt. Das ist lupenreines Erpresser-Marketing.
Apple versucht uns zu verkaufen, dass Interoperabilität – also die Pflicht, das eigene System auch für andere zu öffnen – der Untergang des digitalen Abendlandes sei. Big Tech nutzt die eigene Marktmacht, um Verbraucher gegen Regulierer auszuspielen.
Heute Abend ist es wieder so weit: Apple lädt zur großen WWDC26-Keynote! Natürlich kannst du den Livestream wie gewohnt ganz klassisch über die Apple-Website, die Apple-TV-App oder den offiziellen YouTube-Kanal von Apple verfolgen.
Aber mal ehrlich: Hast du auch keine Lust, die WWDC alleine vor dem Bildschirm zu verfolgen? Und nervt es dich auch, anderen Leuten online nur dabei zuzuschauen, wie sie die Keynote kommentieren, während du selbst vom eigentlichen Stream kaum etwas mitbekommst?
Genau hier ist unser Community Call die perfekte Lösung!
Jedes Jahr im Juni passiert etwas Merkwürdiges: Millionen von Menschen weltweit stellen ihren Wecker auf ungewöhnliche Uhrzeiten, starren gespannt auf Livestreams und diskutieren anschließend stundenlang darüber, ob eine neue Systemschriftart wirklich "revolutionär" ist. Die Apple Worldwide Developers Conference – kurz WWDC – ist längst mehr als eine Entwicklerkonferenz. Sie ist Ritual, Spektakel und manchmal auch kollektive Enttäuschung. Aber wie wurde aus einer internen Fachmesse das größte Apple-Event des Jahres? Und was bedeutet das alles eigentlich für dich als Nutzer?